Mir gefaellt im Tempel nun ganz gut. Anfangs fiel es mir schon schwer, all die Regeln… . Nun habe ich mich schon fast daran gewoehnt. Ich bleibe vorerst fuer 2 Monate hier, vielleicht dann sogar laenger.
Mir gefaellt es, jeden Tag zu meditieren, zu arbeiten und die Natur drumherum. Die Ruhe ist wunderbar…nur noch in meinem Kopf ist es manchmal recht laut. Wenn wir morgens meditieren, oh je, das ist hart. Um 4 bis 5, dann kurzen gehen und dann wieder bis 6 Uhr. Ich bin super muede. Mir faellt es schwer die Augen auf zu halten. In der Abendmeditation sind es dann eben die Gedanken und Gefuehle die kommen und gehen, ja wirklich wie Wolken die vorbeiziehen. Es ist irgendwie sehr klaerend. Ich meine ich nehme mir nicht vor nachzudenken, aber wenn die Gedanken/ Gefuehle kommen, dann gehen sie auch wieder fast von allein, sie loesen sich auf…. das Problem oder die Begebenheit die mir in den Sinn kommen, klaeren sich dadurch das ich ihnen voelliger Ruhe ihnen begegne. Ich kann loslassen. Das ist toll, vorerst. Bin gespannt was mir noch so wiederfaehrt und wie es ist, wenn man 5 Tage lang nichts anderes macht als meditieren von frueh bis spaet.
Sonst wenn ich nicht arbeite oder esse, dann entspanne ich mich. Ich habe ein Zimmer zum zurueckziehen. Das ist sehr gut. Hier gibt es auch eine Bibliothek und Ping Pong, naja und eben die Natur. An freien Tagen schafft man es auch ins naechste Dorf, Hamasaka. Ich sehne mich nach was suessen zu drinken, wie etwas Apfelsaft oder gar mal ein Cola. Ein bisschen Obst waere auch nett… .
Das Essen ist hier wirklich gut. Immer viel Abwechslung, frisches Gemuese, brauner Reis, Miso etc..